CES 2017 Firma Kruck

CES 2017

Letzte Woche fand in Las Vegas erneut die größte Elektronikmesse der Welt statt. Elektronische Innovationen aus unterschiedlichsten Bereichen wurden an vier Tagen von insgesamt mehr als 3000 Ausstellern präsentiert. Von super praktisch bis hin zu absolut skurril war alles dabei. Einige dieser Neuheit sind uns besonders aufgefallen, weshalb wir Ihnen gerne kurz vorstellen möchten.

Fernseher

Als erstes haben wir uns natürlich bei den Innovationen der Fernsehtechnik umgeschaut. Hier setzen die Hersteller Sony, LG, Philips und Panasonic auf die OLED-TV, während Samsung als einziger ein Gerät mit der QLED-Technik präsentiert.

Mit QLED wird die Quantum Dot Technik bezeichnet, die für brillante und realistischere Farben als bei der 4K-Fernsehern sorgen soll. Der Vorteil dieser Technologie ist unter anderem, dass der Zuschauer auch aus einem Winkel von 60 Grad keine Bildqualitätsverluste in Kauf nehmen muss. Die Farben verblassen nicht. Darüber hinaus verringert ein neuer Reflexfilter störende Spiegelungen auf dem Bildschirm.

Nach LG, Panasonic und Philips setzen mit Sony vier der fünf größten TV-Hersteller auf die OLED-Technik. Das neue Modell von Sony heißt Bravia A1. Seine Besonderheit liegt im Folgenden: Der gesamte Bildschirm wird als Lautsprecher benutzt. Als eine Artschwingende Membran steht die gesamt Bildschirmfläche für die Erzeugung des Sounds durch minimale Schwingungen zur Verfügung. Auf die Qualität des Bildes haben diese Schwingungen nicht. In Kombination mit dem X1-Extreme-Prozessor soll es möglich sein, sogar alte Filme an Bildschärfe und Farbintensität gewinnen. Gegenüber den LCD-Bildschirmen haben die OLED-Geräte einen optischen Vorteil. Da sie nicht von hinten durchleuchtet werden müssen, sondern von alleine leuchten, können die Bildschirme sehr viele dünner werden.

Auf den ersten Blick begeistern diese Fernseh-Innovationen und versprechen bessere Farben, höhere Kontraste und weitere Vorteile. Abgesehen von den zum Teil unerschwinglichen Preisen, bedeuten sie jedoch nur wenige Veränderungen für die deutschen Wohnzimmer. Zwar können die Endgeräte immer mehr, der Verbraucher bekommt von diesen Veränderungen so gut wie nichts mit, da der Übertragungssignal bis jetzt noch nicht einmal 4K schafft.

4 K- Beamer von SONY

Bisher war der Abstand eines Beamers zur Leinwand entscheidend für die gute Bildqualität. Mit dem Laserprojektor VPL-VZ1000ES, den SONY stolz auf der CES 2017 präsentierte soll alles anders werden. Schon bei 15 Zentimeter Abstand ist das Gerät in der Lage ein 100 Zoll Bild in einer 4K-Auflösung darzustellen. Nach Bedarf kann die Projektionsdiagonale auf maximal 120 Zoll vergrößern werden. Der Projektor ist HDR-kompatibel. Die LCOS-Technik (Liquid Crystal on Silicon) von Sony verhindert das Entstehen LCD-typischer „Fliegengitter“ auf der Projektionsfläche.

Das klingt doch ziemlich spannend und macht Lust auf Heimkino. Doch nicht viele werden in den Genuss eines 4K-Filmvergnügens zuhause kommen, denn dieser innovative Beamer kostet unfassbare 25.000 US-Dollar.

Unterhose gegen Handy-Bestrahlung

Die Innovation des französischen Start-up „Spartan“ zaubert uns zunächst ein Schmunzeln ins Gesicht. Doch ganz so unnütz ist die strahlenabschirmende Unterhose vielleicht doch nicht, soll sie doch die männlichen Genitalien vor täglichen Strahlenbelastung und somit vor möglichen Impotenz schützen.
Der Silberfaden, der in die gesamte Unterhose eingewebt ist, bildet eine Art faradayschen Käfig und soll laut Hersteller 99,9% der durch Mobilfunk und WLAN verursachten Strahlen von dem Einwirken auf den männlichen Genitalbereich abhalten. Bedenkt man, dass die meisten Männer in Deutschland ihr Smartphone immer in der Hosentasche tragen, ist derartige Unterwäsche gar nicht so verkehrt. In Sachen Tragekomfort soll sich die Silberunterhose von „Spartan“ kaum von einer handelsüblichen Boxerschorts unterscheiden.

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